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Traumland Philippinen- unterwegs auf Cebu und Bohol

Mangels unserer zeitlichen Planung und gecancelten Flügen von Julia hatten wir nur 18 Tage um die Philippinen (7.000 Inseln) zu bereisen.  🙊🇵🇭  Aufgrund der Monsunzeit beschränkte sich unsere Auswahl schon mal. Relativ spontan entschieden wir uns die Inseln Cebu und Bohol zu erkunden.

Nachdem wir in Cebu City ankamen, mussten wir uns erstmal von der langen Reise von Indien über Kuala Lumpur und Manila erholen. Zusätzlich kurierte Julia auch noch ihre Krankheit aus. Zudem fühlten wir uns in unserem Hostel leider nicht sehr wohl (es gab unter anderem Kakerlaken). Besonders in solchen Situationen war es schwierig kein Zuhause zu haben. 

Als alles wieder besser aussah, nahmen wir den Bus auf die andere Seite der Insel in den Ort Moalboal. Schon auf dieser ersten Fahrt wurde deutlich wie wunderschön dieses Land ist. In Moalboal ließen wir es weiterhin ruhig angehen.

Ein paar Tage später fuhren wir mit Bussen entlang der Küste in den Ort Oslob. Es machte Spaß den kleinen Ort am Meer zu erkunden. Unsere Unterkunft direkt am Meer mit Hängematten hatte auch was 🤭

Dieser Ort ist bekannt dafür, dass man mit Walhaien schwimmen kann. Zuerst zögerten wir aufgrund der Kritik, dass die Tiere mit Futter angelockt werden. Letztlich entschieden wir uns nach längerem Hin und Her uns selbst ein Bild davon zu machen. Obwohl der obere Punkt nicht schön zu reden ist, gab es ein paar Punkte, die uns „positiv“ auffielen. Zum Beispiel wurden keine Motorboote verwendet und das Anfassen der Walhaie war strengstens verboten. Als wir im Wasser waren, waren wir schockiert wie nahe diese riesigen, wunderschönen und friedlichen Tiere zu uns kamen. Wir fühlten uns beinahe als würden wir in ihr offenes riesiges Maul fallen. Diese Erfahrung war nicht von dieser Welt. 

Von Oslob aus ging es mit einer Fähre auf die nächste Insel Bohol. Für hier hatten wir uns spontan ein kleines Abenteuer überlegt. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nämlich nicht, ob dies vielleicht unsere letzte gemeinsame Woche auf unserer Weltreise sein könnte. 

Wir mieteten einen Roller und wollten für fünf Nächte einen Loop auf der Insel fahren. Einmal zusammen auf dem Roller kamen Ha Hiang Erinnerungen hoch und wir hatten wieder viel Spaß so zu reisen. 

Am ersten Tag hatten wir meist top Wetter und machten auf dem Weg Halt an verschiedenen Orten. Dabei waren eine alte Kirche, leckere Getränke, der Man Made Forest, ein Rescue Center und die berühmten Chocolate Hills.

Wir übernachteten auf einer Farm mitten in der Natur. Lornie, die Besitzerin, war sehr gesprächig und kochte uns sehr leckeres einheimisches Essen. Auf der Farm gab es Ziegen, Schafe, Hühner, Kühe, Hasen, Geckos, sehr viele Ameisen und nachts konnten wir Glühwürmchen beobachten. 😍 

Am nächsten Tag wurde es abenteuerlich. Wir besuchten den Danao Adventure Park. Zusammen trauten wir uns „The Suislide“, dabei rauschten wir liegend über eine mehr als 200 Meter tiefe Schlucht. 🤯 Danach war Julia im Adrenalinrausch und wollte „The Plunge“ probieren. Das ist total verrückt: 70 Meter freier Fall und dann wird man noch 200 Meter über der Schlucht geschwungen. Erst war nicht klar, ob ich noch springen kann, da es immer wieder regnete. Dann wurde es besser und ich traute mich. Als die Klappe unter meinen Füßen weggezogen wurde, hatte ich eigentlich noch gar keine Angst. Als sie mich losließen und ich frei gefallen bin ist mir mein Herz stehen geblieben, ich konnte nicht mehr atmen und ich war einfach nur im Überlebensmodus. Ich konnte noch nicht mal schreien. Aber das Schwingen machte wieder richtig Spaß und ich war froh es doch gemacht zu haben.

Danach fing es richtig an zu regnen, sodass wir mehrere Stunden warten mussten bevor wir mit dem Roller weiterfahren konnten. Irgendwann ging es dann und unser Weg nach Anda, einem Küstenort, war sehr holprig und immer wieder regnete es. Wir waren glücklich in unserem tollen Resort mit Pool anzukommen und entspannen zu können. Anda ist ein Resort Ort, hier gibt es außerhalb der Hotels kaum etwas. 

Weiter ging unsere Tour an der Küste entlang zu unserer wohl schönsten und teuersten Unterkunft der gesamten Reise. Hier hatten wir ein richtiges Urlaubsgefühl. Der Infinity Pool und Whirlpool mit Ausblick waren die Highlights. ☀️ Wir wurden gut mit Essen versorgt. Das einzig stressige war leider das offene Badezimmer. Nachts hatten wir einen ganzen Zoo zu Besuch samt handgroßen Spinnen. Und Michi ist nicht der größte Fan von Spinnen- um es nett auszudrücken. 😨 Und schon mussten wir uns wieder von diesem ansonsten wunderbaren Ort verabschieden. 

Mit dem Roller ging es zurück zu unserem Aussichtspunkt Panglao. Hier buchten wir zum Abschluss nochmal eine richtig touristische Schnorchel Tour. Begonnen hatte die Tour indem etwa 25 Boote Delfinen hinterher jagten. 🙆🏻‍♀️Dann kamen wir zu dem türkisisten und klarsten Wasser welches wir je gesehen haben. Hier schnorchelten wir mit Schildkröten und Unmengen an Fischen. Es war unglaublich. 

Nachmittags gönnten wir uns Kaffee und Kuchen und den Abend ließen wir am Strand mit Live Musik, Kokosnuss, Cocktail und Shisha ausklingen.🌴🍹🥥🎶

Zusammenfassend haben uns die Philippinen sehr beeindruckt und wir hoffen bald wieder hier sein zu können. Das einheimische Essen war wirklich lecker, hier haben wir unter anderem die freundlichsten Einheimischen (gutes Englisch) unserer Reise getroffen, die Landschaft mit den Reisfeldern und Palmen war unglaublich und das Meer erst. 😍 

 

Schließlich flogen wir nach Manila und dort stand eine weitere Verabschiedung zwischen mir und Michi an. Ich flog weiter in die Mongolei während Michi nochmal kurz nach Vietnam machte.  🇲🇳 🇻🇳 

Abschied von der Weltreise

Die Reise war für Michi und mich eine sehr emotionale Zeit. Wir hatten einige Tiefpunkte mit Tränen, Wut, Angst und Nervenzusammenbrüchen. Wir haben uns aber auch so viele Träume erfüllt, so viele Kulturen, Menschen, unglaubliche Orte und unvergessliche Momente erlebt – das wir ganz sentimental werden wenn wir drüber nachdenken. Wir sind so dankbar für diese Erfahrungen.

Und auch wenn es so wirkt als hätten wir viel gesehen, haben wir doch nur einen winzigen Bruchteil dieser wunderschönen Welt bereist und es war mehr Orientierung als das Ende unseres Reisens. Tatsächlich ist die Reiseliste eher länger als kürzer geworden, auch wenn es wohl erstmal nicht mehr so lange für uns weggehen wird. Wir haben durch das Jahr festgestellt, wie sehr wir Deutschland mögen und könnten uns nicht vorstellen woanders zu leben. Wir freuen uns, dass ihr uns auf unserer Reise begleitet habt. ❤️ Und vielleicht schaffen wir es unsere weiteren Reisen hier hochzuladen 🙂 

Mehr Bilder gibt es wie immer HIER.

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